Folgend der Bericht in der Hörfassung und kurz zusammengefasst in schriftlicher Form:
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Als ich 21 Jahre alt war, übergab ich mein Leben Jesus Christus. Ich hatte zuvor angefangen, an die Existenz Gottes zu glauben, weil die Welt nicht aus Zufall entstanden sein konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein Leben durch Sündigen bereits ziemlich ruiniert, besonders durch regelmäßigen Drogenkonsum (Haschisch u. LSD).
Gott führte es, dass ich am 27.11.80 als Briefträger einer alten Frau begegnete, die mir auf beeindruckende Art ihren Glauben an Jesus schilderte. Daraufhin schenkte Jesus mir eine Begegnung mit sich selbst, so dass ich gewiss wurde, dass er der Sohn Gottes und die Bibel Gottes Wort ist. Leider setzte ich trotz des neuen Glaubens den alten Lebensstil fort. Sowohl Warnungen als auch biblische Hinweise nahm ich nicht ernst. Das hatte schlimme Folgen. Neben der Bibel las ich auch Bücher über Yoga, Indianerreligion, Gnosis, Theosophie etc. und begann mit hinduistischer Meditation.
Mich beeindruckten Erzählungen, die von den Erfahrungen heutiger Yogis berichteten, denen angeblich Jesus, aber auch Buddha oder indische Götter erschienen waren. Die übernatürlichen Erfahrungen, verbunden mit meinem Drogenkonsum, führten bei mir zu der Überzeugung, dass Gott auch andere Wege zu sich geschaffen haben könnte.
Einige Monate vorher hatte ich mich in der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Velbert-Langenberg zur Taufe angemeldet. Ein Ehepaar dort kannte mich gut und versuchte, mich anhand der Bibel davon zu überzeugen, dass Jesus der einzige Weg zu Gott sei. Wegen meiner Skepsis in diesem Punkt wollte mich die Gemeinde zunächst nicht taufen. Schließlich fuhr ich im April 1982 nach Indien, um einem Guru, Babaji, zu begegnen. Ich erhoffte mir endgültige Klarheit darüber, ob er Gott der Vater sei, galt er doch als eine Verkörperung des hinduistischen »Gottes« Shiva.
Im Tempel des Gurus angelangt, machte ich verwirrende Erfahrungen. Nachdem ich ihn leider angebetet
hatte, verlangten Priester von mir, dass ich einem Götterbild Weihrauch opfern sollte. Ich tat dies, war aber verwirrt, weil ich aus der Bibel wusste, dass Gott es verbietet, Götzen aus Holz und Stein anzubeten. Weitere Verwirrung entstand durch die Aussage, dass ich durch Yoga mein »Karma« verbessern würde (kurz gesagt eine Art Werkgerechtigkeit). Ich glaubte, dass ich durch das Kreuz Jesu bereits erlöst sei, warum also etwas für meine Erlösung tun? Schließlich sollte ich »Shiva als Gott und mich selbst als Shiva« erkennen. Auch das irritierte mich.
Heute sehe ich darin nichts anderes als die Lüge der Schlange, die ja behauptete: »Ihr werdet sein wie Gott« (1. Mose 3,5).
Dies veranlasste mich, wieder nach Hause zu fahren. Nach kurzer Zeit erhielt ich Briefe von einem Freund. Er hatte einen ähnlichen Weg hinter sich. Er brannte in dem Wunsch, mich davon zu überzeugen, dass Jesus allein die Wahrheit ist. Ich besuchte ihn und hatte dort eines Nachts eine furchtbare Vision. Eine dämonische Gestalt stand vor mir und bewirkte grauenhafte Angst und Qual. Zunächst konnte ich diese Erscheinung nicht loswerden, doch dann fiel mir das Vaterunser ein. Sobald ich zu beten begann, verschwand die Erscheinung und ich empfand tiefen Frieden und Geborgenheit.
Am nächsten Abend schenkte Gott mir im Gebet die Erkenntnis, dass die furchtbare Vision vom Vorabend das Ziel meines eigensinnigen Weges war. Ich durfte mich neu für die Nachfolge Jesu entscheiden als dem einzigen Weg. Nun erkannte ich diese so kostbare Wahrheit: »Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen« (Johannes 14,6).
Danach wurde ich bald frei von Drogen und anderen Bindungen. Indem ich nun am Kreuz Jesu für mich festhielt, erlebte ich, dass finstere Mächte mich nicht ins alte Leben zurückziehen konnten. Ich erkannte eigene Schuld und wurde von Jesus so geführt, dass ich andere um Vergebung bitten und auch Gestohlenes zurückerstatten durfte. Im November 1982 wurde ich getauft. Die Gebete der Gemeinde für mich waren erhört worden.
Heute bin ich dankbar, dieses Zeugnis für Jesus Christus geben zu können. Ich hoffe, dass es Christen im Glauben stärkt und Suchende dazu bringt, zu IHM zu kommen. Alle Ehre dafür sei Gott.
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