Lichtarbeit Kritik Schwarz/Weiss

Schwarz/Weiss Malerei?
Schwarz/Weiss Malerei?
Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. (Epheser 6,11)





Alles nur schwarz/weiss?





Wenn Sie einige Themenbereiche auf dieser Seite aufmerksamer studiert haben, wird Ihnen nicht entgangen sein, dass öfter von Leben oder Tod, von Gott und dem Teufel und anderen Gegensätzen die Rede ist. Auch wird oft von den Lügen, Tricks und Verführungen des Teufels gesprochen. Damit soll natürlich nicht der Eindruck geweckt werden, dass den Menschen keinerlei Verantwortung trifft, wenn er eine Sünde begeht, auch wenn er dazu verführt wurde. In der Tat wäre es reine Schwarz/Weiss Malerei, wenn man alles Böse nur dem Teufel anlasten wollte. Ohne Zweifel ist die Sünde durch den Teufel in unsere Welt gekommen, doch Adam und Eva wurden nicht gezwungen, von dem Apfel zu essen, sie taten dies aufgrund eigener freier Entscheidung. Der Teufel, der sie dazu veführte wird seiner Strafe nicht entgehen, aber auch der Mensch wurde bestraft, indem er aus dem Garten Eden vertrieben wurde. Zudem führte dies dazu, dass wir Menschen eine durch und durch sündige Natur in uns tragen. Dies gilt für alle Menschen, egal ob Christ oder nicht:

"Alle haben den rechten Weg verlassen, verdorben sind sie alle ausnahmslos. Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer" (Rö. 3,12)

Auch der Mensch ist also ein Sünder von Natur aus. Wir haben diese Natur quasi von den ersten Menschen geerbt, da diese dem Teufel mehr glaubten als Gott. Doch Gott in seiner Gnade ebnete einen Weg für alle Menschen, um trotz unserer sündigen Natur doch gerettet zu werden: Durch den Glauben an Jesus Christus, der schuldlos für unsere Sünden am Kreuz starb. Und wer im Glauben um Vergebung seiner Schuld bittet, steht wieder rein und sündlos vor Gott da. Dennoch bleibt uns als Mensch die sündige Natur erhalten. Denn auch nach einer Sündenvergebung sind wir weiterhin in der Lage neue Sünden zu begehen. ("Der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber ist schwach" Mt. 26,41)


Unser heutiges menschliches Leben ist ungeheuer vielschichtig und komplex, kraft unseres freien Willens treffen wir täglich dutzende an Entscheidungen, vergleichsweise unwichtige Entscheidungen, manchmal aber auch wichtige Lebensentscheidungen. Und wenn wir es einmal auf einen Nenner bringen wollen, dann gibt es grundsätzlich drei Beteiligte, auf die wir hören können (oder auch nicht) und die unsere Entscheidungen beeinflussen. Der Erste ist Gott selbst. Er schuf den Menschen und war auch der Erste, der mit Adam und Eva sprach und ihnen Regeln gab ("ihr sollt nicht von diesem Baum essen, damit ihr nicht sterbt"). Der Zweite ist der Teufel, er verführte Eva dazu, vom verbotenen Baum zu essen und verkehrte das Gebot Gottes ins Gegenteil ("keineswegs werdet ihr sterben, wenn ihr von diesem Baum esst"). Und der dritte Beteiligte ist der Mensch, also wir selbst und andere Menschen. Eva gehorchte dem Teufel mehr als Gott, biss in den Apfel und überredete dann Adam dazu, das selbe zu tun ("sie gab ihm von dem Apfel und er aß"). Ein Mensch verführte so einen anderen Menschen. (nachzulesen in 1. Mose 3-4)

Im Epheserbrief der Bibel wird dieser Umstand auf einen Nenner gebracht. Einerseits wird die Realität einer geistigen Zwischenebene (siehe drei Ebenen), aus der heraus finstere Geistesmächte Einfluss auf uns auszuüben versuchen bezeugt. Andererseits wird aber auch bezeugt, dass dieser Geist der Verführung auch in Gottlosen Menschen wirkt:

"Ihr habt nach Art dieser Welt gelebt und euch jener Geistesmacht unterworfen, die ihr Reich zwischen Himmel und Erde hat und vor dort her ihre Herrschaft über diese Welt ausübt. Sie wirkt noch jetzt als Geist der Verführung in den Menschen, die sich Gott nicht unterstellen." (Eph. 2,2)


Ich möchte dazu eine vergleichbare Geschichte aus der Bibel zitieren, bei der deutlich wird, wie auch der Mensch durch seine sündige Natur zum falschen Propheten werden kann und dadurch einen anderen Menschen verführt, der hierfür die volle Verantwortung zu tragen hat (nach 1. Könige 13).

Israel hatte mit Jerobeam einen König, der Dinge tat, die Gott missfielen. Er betrieb Götzendienst und opferte diesen Götzen sogar an einem Altar. Daher schickte Gott diesem König einen Propheten aus einer anderen Stadt, der ihm ankündigte, dass der Altar bald zerstört werden würde und auch sein Königshaus untergehen werde. Natürlich gefielen dem König die Worte des Propheten nicht. Er streckte seinen Arm gegen den Gottesmann aus und befahl seinen Männern, ihn festzunehmen. In diesem Augenblick wurde sein Arm steif und er konnte ihn nicht mehr bewegen. Da erkannte der König, dass Gott auf der Seite des Propheten war und er bettelte ihn an, doch zu Gott zu beten, damit er seinen Arm wieder bewegen könne. Der Prophet tat ihm den Gefallen und der Arm des Königs wurde gesund und beweglich wie zuvor. Der König wollte sich darauf erkenntlich zeigen und lud den Propheten zum Essen ein. Doch dieser antwortete:

"Ich komme nicht mit, auch wenn Du mir die Hälfte deines Besitzes versprichst. Ich werde an diesem Ort weder essen noch trinken. Als der HERR mich herschickte, hat er mir befohlen: 'Du darfst dort nichts essen und trinken und auch nicht auf demselben Weg zurückkehren, auf dem du hingehst' " (1 Kö. 13,8-9)

Der Prophet hielt sich an das Gebot Gottes und kehrte ohne etwas mit dem König zu essen auf einem anderen Weg wieder zurück. Nun lebte in der selben Stadt, in der auch der König regierte ein anderer Prophet, der schon alt war. Dieser hörte von dem Besuch seines Kollegen und sattelte einen Esel um ihm hinterherzueilen. Als er ihn eingeholt hatte, bat er ihn, mit zurück zu kommen und bei ihm einzukehren. Doch der Prophet antwortete:

"Ich kann nicht mit dir gehen. Ich darf an diesem Ort mit niemandem essen oder trinken. Der HERR hat es mir verboten und hat mir auch befohlen, auf einem anderen Weg nach Hause zurückzukehren." (1 Kö. 13,16-17)

Darauf geschah folgendes:

"Da sagte der Alte: Ich bin auch ein Prophet, genau wie Du. Der HERR hat mir durch einen Engel befohlen: 'Nimm ihn mit dir nach Hause und gib ihm zu essen und zu trinken'. Das war gelogen; aber der andere glaubte es, kehrte mit ihm um und aß und trank bei ihm." (1 Kö. 13,18-19)

Die Folge davon war schlimm. Gott sprach zu dem ungehorsamen Propheten und kündigte ihm seine Strafe an, weil er entgegen Gottes Anweisung doch etwas in der Stadt gegessen hatte. Kurz danach, als er wieder aus dem Haus des alten Propheten kam um nach Hause zurückzukehren, wurde er von einem Löwen angefallen und getötet. (1 Kö. 13,24)

Wir sehen also, dass der alte Prophet sich einer Lüge bedient, um seinen Kollegen umzustimmen. Er verkehrt die Anweisung Gottes ins Gegenteil. Er spricht sogar davon, dass ein "Engel des Herrn" zu ihm gesprochen habe, möglicherweise ist ihm also der Teufel wirklich als ein Engel des Lichts erschienen, oder er bedient sich hier einfach einer besonders arglistigen Lüge. Und obwohl der Prophet eine klare Anweisung Gottes hatte, glaubte er dem alten Propheten mehr als Gott. Auch Adam glaubte einst seiner Frau Eva mehr als Gott, obwohl er die Anweisung Gottes kannte.
Wir sehen an dieser Begebenheit aber auch, wie vorsichtig wir sein müssen. Der Teufel ist nicht dumm, er wirkt oftmals durch falsche Propheten, in denen der Geist der Verführung wirkt. Und das sind alle Menschen, die eine dem Evangelium widersprechende Botschaft verbreiten. Wenn wir alles blind für bare Münze nehmen, was uns "Engel" oder "Lichtwesen" oder von solchen beeinflusste Menschen erzählen, müssen wir uns nicht wundern, wenn wir auf diese listigen Lügen hereinfallen, für die wir dann die volle Verantwortung zu tragen haben.

Ein aktuelles Beispiel: 1) GOTT sagt uns in der Bibel: Jesus Christus ist der einzige Sohn Gottes und somit Gott selbst und nur durch IHN kann ein Mensch zum ewigen Leben bei Gott kommen. 2) Der Teufel verkleidet sich als ein Engel des Lichts und verbreitet die Lüge: "Jesus ist nicht der Sohn Gottes, er ist zwar ein großer Meister oder Lichtarbeiter, aber keineswegs Gott. Zudem gibt es verschiedene Wege der Erlösung, einschließlich der Selbsterlösung. Und am Ende führen alle Wege zu Gott und 3) der Mensch, der diese Lügen glaubt und übernimmt und weiter verbreitet. Und dieser Mensch hat für diese Entscheidung, nämlich der Lüge mehr zu glauben als Gott die volle Verantwortung zu tragen. Und die Menschen, die solche Lügen in Umlauf bringen, sind genauso für ihre Taten als falsche Propheten verantwortlich. Und leider befinden sich heute die meisten Menschen auf diesem breiten Weg in den Abgrund. Auf den ersten Blick erscheint dieser Weg als der Bequemere, denn Gott gehorsam zu sein, erscheint vielen als eine mühsame und lästige Option. Lieber zimmert man sich eigene Regeln (und einen eigenen Gott) zusammen. Doch Gott stellt seine Regeln nicht aus Jux und Dollerei auf. Er will niemanden gängeln, er will dass jeder Mensch zum ewigen Leben kommt. Gott weiss um die Verführungen, die in dieser Welt auf uns lauern. Daher gibt er klare Vorgaben: Haltet Euch an Jesus Christus. Glaubt allein seinem Wort. Weicht nicht davon ab und bleibt bis zum Ende treu. Und wer bis zum Ende treu bleibt, der wird das Gnadengeschenk des ewigen Lebens empfangen. Doch wer Jesus Christus nicht glaubt, oder wer einem Lügen-Jesus glaubt, einem falschen Jesus, oder wer auf falsche Propheten hört, der wird das ewige Leben nicht sehen. Und wenn es auch nicht bequem zu sein scheint: Lassen Sie sich die Begebenheit mit dem Propheten und dem König eine Lehre sein. Diese Geschichte steht nicht umsonst in der Bibel (siehe auch Ist die Bibel wahr?). Halten Sie sich an Gottes Wort. Vertrauen Sie Jesus Christus. Wenn Sie das tun, wird Gott Sie sicher bis ans Ziel führen.




Ausblick



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