...Ausblick nach der Lichtarbeit FAQ - oft gestellte Fragen
LICHTARBEIT - FAQ
Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des Teufels bestehen könnt. (Epheser 6,11)


Ausblick für Lichtarbeiter

Oft gestellte Fragen





Aufgrund der vielen mails haben wir versucht, hier einige oft gestellte Fragen zusammen zu fassen. Sie können sich trotzdem jederzeit auch gerne individuell per mail melden, wenn Sie ein spezielleres Anliegen haben. Wir freuen uns über jede Nachricht.

Frage: Ich habe gehört, die Reiki Einweihung sei nicht mehr rückgängig zu machen. Ich möchte mich aber von Reiki lösen, wie kann ich das tun?

Antwort: Selbstverständlich kann jede Reiki Einweihung wieder rückgängig gemacht werden. Jesus Christus ist nichts unmöglich. Jesus sagt selbst: "Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden".
Wenn Sie den aufrichtigen Wunsch haben, dass Sie von allem befreit werden, was mit Reiki zu tun hat, dann bitten Sie Jesus im Gebet darum, Sie von allem, was mit Reiki zu tun hat, zu befreien. Es wird allerdings so sein, dass Gott viel mehr für Sie tun möchte. Die eine Sache ist es, den Wunsch zu haben, mit Reiki aufzuhören. Die andere und letztlich entscheidende Sache ist es, Jesus Christus in Allem als Herrn in das eigene Leben einzuladen. Wenn Sie das tun, brauchen Sie sich um Reiki und andere okkulte Dinge nicht mehr zu kümmern. Gott wird die Seinen konsequent und vollständig von allen okkulten Bindungen befreien. Darauf können Sie sich verlassen. Denn als Kind Gottes erhalten Sie den Heiligen Geist geschenkt. Reiki und andere Dinge vertragen sich damit in keiner Weise. Vertrauen Sie also Jesus Ihr vollständiges Leben an und bitten Sie um Vergebung für Ihren bisherigen Weg. Und ab dann überlassen Sie alles der Fürsorge des Herrn.



Frage: Ich arbeite viel mit Engeln. Klar, ich weiß Gott steht an erster Stelle, aber Engel haben einen hohen Stellenwert in meinem Leben. Ist das verkehrt?

Antwort: Ich möchte Ihnen versichern, dass die wahren Engel Gottes betrübt darüber sind, dass so viele Menschen sich mit allem Möglichen beschäftigen, nur nicht mit Jesus Christus, Gottes Sohn. Wir Menschen beleidigen Gott, wenn wir Engel in den Mittelpunkt unseres Interesses rücken. Wenn Ihre Großmutter Ihnen ein Weihnachtspäckchen sendet, würden Sie sich auch nicht beim Postboten dafür bedanken, der es Ihnen gebracht hat. Natürlich würden Sie Ihrer Oma danken. Sie hat das Paket beauftragt. So ist es auch bei Gott und seinen Boten, den Engeln.
Gott ist der richtige Ansprechpartner. Er wünscht sich, dass wir umkehren von unserem bisherigen Weg und Jesus, seinen einzigen Sohn in den Mittelpunkt unseres Interesses rücken.
Beschäftigung mit Engeln ist eine Form des Götzendienstes. In der Bibel sind einige Stellen zu finden, in denen Engel es zurückweisen, dass Sie von Menschen verehrt werden. Verehrung gebührt allein dem, der alle Dinge erschaffen hat, einschließlich der Engel. Das Leben zeigt, dass der Teufel sich selbst gerne als Engel des Lichts ausgibt, um Menschen zu täuschen. Wenn Sie also den Engeln eine Freude machen möchten, dann hören Sie auf, sich mit ihnen zu beschäftigen. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den Einzigen, der Ihnen helfen kann und will: den Sohn Gottes.

Zum Thema Engel gibt es einen treffenden Beitrag aus der Zeitschrift "idea spektrum", den ich eingescannt habe und der auch Pro & Contra Argumente zum Thema Engel auflistet. Sie können sich den Scan gerne hier anschauen (kann im Browser vergrößert werden, falls es zu klein für Sie sein sollte, bzw. mit rechter Maustaste runterladen).
Und ein Radiointerview zum Thema Engel können Sie sich hier anhören (ca. 5 Minuten).

Hier einige ausführlichere Infos zum Thema Engel.


Frage: Gibt es Chakren?

Antwort: Nein. Die Chakrenlehre entstammt dem Hinduismus und besagt, dass der Mensch über bestimmte Energiezentren verfügt, die über den Körper verteilt sind. In der Esoterik wird sogar Gott oft als letztes Chakra bezeichnet. Das zeigt, wie falsch und antichristlich die Chakrenlehre ist. Das "Wurzelchakra" z.B. sei demnach ein Bindeglied, um uns zu "erden". Das ist barer Unsinn und kein Mensch verfügt über "Chakren". Gott ist nicht darauf angewiesen, den Menschen mit Chakren auszustatten. Das zeigt auch sehr deutlich das sogenannte "Kronenchakra", welches eine Verbindung zum "göttlichen Ich" darstellen soll, so dass dann eine Verschmelzung mit dem transpersonalen Göttlichen erfolgen kann. Das ist zutiefst antichristlich und schlichtweg falsch. Die Chakrenlehre lehrt einen unpersönlichen Gott, eine Energiequelle. Das hat mit dem wahren Gott nichts zu tun. Es gibt Menschen, die der Meinung sind, Chakren zu sehen oder auch zu fühlen. Ich hatte das früher auch. Doch Gott hat mich völlig davon befreit. Dank Gott habe ich erkannt, dass der Teufel viele kleine Symptome erzeugen kann, wenn es sein muss auch das Fühlen von sich drehenden Chakren. Die Illusion ist oft täuschend echt, aber es ist eben nur eine Illusion. Chakren existieren nicht.


Frage: Führen denn nicht alle Wege zu Gott?

Antwort: Nein, gerade darum geht es ja. Wenn am Ende alle Wege zu Gott führen würden (was ich früher auch glaubte), dann hätten wir uns dieses ganze System mit der Erde sparen können. Um was es hier auf der Erde für jeden Menschen geht, ist diesen einzigen Rettungsanker zu ergreifen, den Gott uns zur Verfügung stellt: Jesus Christus. Er allein ist für unsere Verfehlungen am Kreuz gestorben. Und Gott hat nur diesen einen Weg zur Verfügung gestellt. Wenn alle Wege zu Gott führen, dann auch der Weg der Kinderschänder, Wahrsager und Massenmörder. Wir dürfen dabei nie vergessen, dass jeder Mensch nur ein einziges Leben hat. Die irrige Vorstellung der Reinkarnation ist ja auf dieser Seite schon ausführlich besprochen worden (siehe Reinkarnation). Und Gott wird in den Himmel nur diejenigen lassen, die sich während ihrer Lebensspanne dafür entschieden haben. Dazu gehört ein klares JA. Wenn Sie heiraten wollen und stehen vor dem Standesbeamten, dann ist auch ein klares JA gefordert. Ohne JA keine Heirat. Niemand wird automatisch verheiratet. Und bei Gott ist es genauso: Er setzt dieses JA zu Jesus Christus voraus. Hier geht es um eine Lebensentscheidung. Das ist der einzige Weg einst in den Himmel zu kommen. Niemand sonst, kein Buddha, kein Mohammed, kein Krishna, keine Engel, kein "aufgestiegener Meister" - einfach niemand außer Jesus ist in der Lage, uns diesen Weg zu eröffnen. Das ist die Frohe Botschaft: Wir haben in Jesus den Heiland, der uns das ewige Leben schenken möchte. Wir müssen dieses Geschenk nur annehmen. Leichter geht es nicht und doch sind so viele Menschen nicht dazu bereit.


Frage: Ich habe mich innerlich nie abgewandt von Gott, trotz Reiki.
Ich bin Heilpraktiker und sehe Reiki als "alternative Heilmethode " an. Reiki ist für mich auch nicht glaubensabhängig, sondern als Therapie einsetzbar.
Ich bete auch bei Reikibehandlungen zu Gott, und hatte bisher keine negativen Erfahrungen.

Warum sollten Reiki oder andere alternative Heilmethoden Gott missfallen?

Antwort: Diese Fragen sind berechtigt. So viele Menschen melden sich bei uns und sagen, sie wären ja auf Gottes Seite, hätten Gott nie verlassen und fragen, was denn dann  Schlimmes am Reiki oder so sei.
Ich möchte Ihnen versichern, dass ich während meiner Zeit als "Lichtarbeiter" auch sehr oft von Gott sprach, sogar von Jesus. Ich stand Jesus positiv gegenüber!
Ich habe dann Dank Gottes Hilfe erkannt, dass mein früheres Gottesbild nichts mit dem wahren Gott zu tun hatte.

Von Gott ist in der Esoterik sehr oft die Rede. Offensichtliche Gottesfeinde findet man dort selten. Viele Reiki Anwender beten sogar vor einer Behandlung zu Gott und glauben, dass sie damit ja abgesichert seien. Aber ist es der wahre Gott, um den es geht?
Schauen Sie sich einmal das Gottesbild des Reiki an. Dort geht es kaum um einen persönlichen und auch Mensch gewordenen Gott. Es ist dort mehr eine Institution, eine Energie, eine Quelle, wie auch immer Sie es nennen mögen.
Die Bibel sagt uns jedoch, wer der wahre Gott ist: "Jesus Christus ist der einzig wahre Gott" (1. Johannes 5,20).
Natürlich als Teil der Dreieinigkeit aus Vater, Sohn und Heiliger Geist. Doch Jesus ist für uns der einzige und entscheidende Weg zu Gott.
Und offen gesagt, das hat sich doch erheblich von meinem früheren Gottesbild in der Lichtarbeit unterschieden. Es war mehr ein Gott, den ich mir selbst nach meinen Vorstellungen geschaffen hatte. Und dieses Problem zieht sich auch heute noch durch die Welt der Esoterik und Lichtarbeit.

Schauen Sie sich nur die Entstehung des Reiki an. Es soll sich um eine Heilmethode handeln, die auch Jesus Christus verwendet hat. Das ist nicht korrekt. Niemals hat Jesus mit Hilfe von Reiki geheilt. Das Wort Gottes zeigt deutlich, das Jesus allein durch sein Wort wirkte und auch heilte. Er legte in einigen Fällen (nicht immer) auch Hände auf, was demonstrativ zeigen sollte, dass Jesus für die Heilung gesorgt hat. Er wäre nicht darauf angewiesen gewesen. Denn in jedem Fall ging Heilkraft von ihm aus. Aber die hat er als Gott des Heils natürlich. Er ist der Schöpfer aller Dinge. Alle Dinge sind durch Jesus Christus gemacht.

Das alles hat mit dem Gottesbild des Reiki wenig zu tun.
Und genau das führt die Menschen auf eine falsche Fährte. Ich weiß, dass Reiki manchmal auf den ersten Blick hilft. Niemand behauptet, das Reiki oder andere Formen der Geistheilung zunächst nur Schaden anrichten.
Das Problem ist, dass ein Mensch seine Ewigkeit verliert, wenn er über dem ganzen Reiki und was es auch sei, vergisst Jesus Christus um Vergebung seiner Schuld zu bitten und von seinem alten Weg umzukehren. "Was gewinnt ein Mensch, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber am Ende sein Leben verliert?" - Eine bemerkenswerte Aussage der Bibel.

Insofern möchte ich Ihre Frage nach den ganzen alternativen Heilmethoden so beantworten: Solange der wahre Jesus nicht im Mittelpunkt steht, ist das alles umsonst. Es gibt sicher Heilmethoden, die nützlich sind. Früher hatten die Menschen auch keine Schulmedizin wie heute und haben sich trotzdem irgendwie geholfen. Aber was das irreführende ist, sind die Philosophien, die dahinter stecken. Gerade das Reiki ist aufgrund des Gottesbildes eine sehr antichristliche Methode. Es wird Heilung versprochen, aber das bittere Ende ist nicht abzusehen. Vom wahren Jesus, vom wahren Evangelium und vom wahren Heil ist nie die Rede. Und auch durch Beten vor oder während einer Reiki Behandlung kann eine okkulte Methode nicht in einen Segen verwandelt werden.

Ich kenne das Gottesbild vieler Reiki-Anwender aus meiner persönlichen Erfahrung. Noch keiner hat bisher in Jesus Christus den gesehen der er ist: Der Sohn Gottes, Gott selbst und einziger Weg zu Vergebung und Erlösung. Und Gott erwartet von einem Menschen die Umkehr. Das ist eines der wichtigsten Prinzipien des Glaubens überhaupt. Wer zu Jesus umkehrt, verlässt auch sein bisheriges Leben "Nur wer sein altes Leben verliert, wird das Leben gewinnen", heisst es im Wort Gottes. Man kann Reiki und den christlichen Glauben auch nicht vereinbaren, selbst wenn man sich verrenkt. Beides schließt einander aus. Ich empfehle also von "faulen Kompromissen" Abstand zu nehmen und konsequent zu Jesus Christus umzukehren. Diese Umkehr beinhaltet, wenn sie ernsthaft geschieht, auch das Verlassen des bisherigen Weges einschließlich Reiki. Und bisher hat Gott jeden Menschen, der sich diese Umkehr wirklich wünscht, aufgenommen wie ein Vater sein verlorenes Kind. Und durch den Heiligen Geist wird Gott solch einen Menschen auch Schritt für Schritt in die ganze Wahrheit leiten.

Mehr dazu:
www.achtung-lichtarbeit.de/naturheilverfahren-aus-christlicher-sicht.html
Zum Thema Pflanzenheilkunde:
Phytotherapie



Frage: Ich habe begonnen, mich Jesus zuzuwenden. Aber ich kann ihn gar nicht spüren. Warum nicht?

Antwort: Grundsätzlich können wir folgendes unterscheiden: Die Esoterik ist der Bereich des Spürens - der christliche Glaube ist der Bereich des Vertrauens.
Als ich noch in der Lichtarbeit war, ging es mir auch immer darum, möglichst etwas zu spüren. ich wollte vibrieren, ich wollte Übersinnliches wahrnehmen, ich wollte in alle möglichen transzendenten Zustände abgleiten. Und tatsächlich, oft spürte ich auch so manches. Nur hat sich herausgestellt, dass das nichts als Effekthascherei war. Und Gott ist alles andere als ein Gott der Effekthascherei. Denn wenn in der Esoterik die transzendenten Zustände wieder aufhören, ist auch der ganze Budenzauber erstmal vorbei. Mich hat es nie auf Dauer zufrieden gestellt. Ich wollte immer mehr und mehr. Gott hingegen möchte in erster Linie erstmal, dass wir ihm vertrauen. In seinem Wort sagt er: "Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft, ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht." (Hebräer 11,1)

Man kann es sich wie einen Zug vorstellen: Vorne fährt die Lokomotive. Sie steht für das zuverlässige Wort Gottes, auf das wir vertrauen können. Unsere Gefühle und Empfindungen fahren in einem Waggon hinterher. Die Lokomotive fährt mit und ohne Anhänger. Den Zug vom Waggon ziehen zu lassen würde nicht funktionieren. Gott ist da, unabhängig davon ob wir ihn spüren können oder nicht.

Gott ist immer da, auch wenn wir ihn nicht spüren.
Heisst das also, dass wir Gott nie spüren können? Nein, auch Gottes Gegenwart ist durchaus spürbar. Ich kann sagen, diese Gewissheit ist sogar stärker und dauerhafter als alles, was ich in der Esoterik je erlebt habe. Es ist aber eben nicht nur ein Effekt, sondern eine tiefe, innere Überzeugung. Gott gibt etwas, das die Esoterik niemals geben kann. Gott schenkt eine echte, dauerhafte und sinngebende Beziehung zu ihm. Und bisher jeder, der erlebt hat, was das bedeutet, würde dies nie wieder eintauschen wollen gegen die billigen, kurzlebigen und zudem irreführenden esoterischen Zustände.



Frage: Es fällt mir schwer, die Reinkarnation zu negieren. Es erscheint mir logisch, dass wir mehrere Leben haben und so lange wiederkommen, bis unser Karma abgebaut ist.

Antwort: Die Reinkarnationslehre erscheint nur auf den ersten Blick logisch. Wenn man sie mal hinterfragt, wird schnell deutlich, dass sie alles andere als logisch ist. Es wundert, dass die Welt immer schlechter wird. Angenommen, es gäbe Reinkarnation, dann sollte man anderes erwarten. Die Welt sollte eigentlich immer besser werden, da die Menschen sich ja von Inkarnation zu Inkarnation steigern. Insbesondere Indien, wo der Glaube an die Reinkarnation sehr verbreitet ist, sollte demnach eigentlich eine führende Nation sein, denn dort achtet man sehr auf das Karma. Doch Indien ist eines der ärmsten Länder der Welt.
Wenn das System der Reinkarnation stimmen würde, müsste die Zahl der Erdbevölkerung auch immer gleich bleiben. Denn jeder Körper hat nur eine Seele. Stirbt der Mensch, wandert seine Seele irgendwann in einen neuen Körper und reinkarniert. Dadurch steigt aber nicht die Zahl der Seelen insgesamt. Eine Seele geht und kommt irgendwann in einem anderen Körper wieder. Der bisherige Körper vergeht. Dann geht sie wieder und kommt wieder usw. Völlig neue Seelen sieht dieses System nicht vor. Die Erdbevölkerung steigt jedoch kontinuierlich an. Das System der Reinkarnation kann also nicht stimmen.
Zudem ist dieses System sehr unbarmherzig. Die Menschen in hinduistisch oder buddhistisch geprägten Ländern leiden sehr unter der Reinkarnationslehre. Jeder Fehler wird gnadenlos verfolgt und im Negativkonto des Karma verbucht. Wie gut, dass solches Dank Jesus Christus nicht sein muss. Jesus hat bereits für alle Schuld der Menschen am Kreuz bezahlt. Das ist Gnade, nicht Karma. Jeder Mensch hat nur ein einziges Leben. Nun gilt es, dieses wunderbare Geschenk Gottes auch im Glauben für sich in Anspruch zu nehmen.

Lesen Sie dazu auch den Beitrag Ist Reinkarnation logisch?



Frage: Worin liegt der Sinn, dass Jesus sterben musste? Wieso ist das der einzige Weg, um wieder zu Gott zu kommen?

Antwort: Der Kreuzestod Jesu war sehr grausam. Warum also war das alles nötig?
Der Tod Jesu war tatsächlich die einzige Möglichkeit, uns doch noch eine Erlösung zu ermöglichen.
Durch den Sündenfall damals haben sich die Menschen dafür entschieden, dem Teufel zu gehorchen und nicht Gott. Auch wenn wir damals im Garten Eden nicht selbst dabei waren: Durch unsere Taten haben wir bewiesen, dass wir damals genau so wie Adam und Eva gehandelt hätten. Wir sind kein Stück besser.

Der Teufel hat sein Reich bekommen: Diese Welt. Hier kann er herrschen, weil die Menschen hier ihm folgen. Nicht umsonst wird Satan im Wort Gottes als "Herrscher" oder "Fürst" dieser Welt bezeichnet (Johannes 12,31). Wenn man so will hat er ein Anrecht auf die Menschen, aufgrund deren freier Entscheidung. Aufgrund unserer Sünde und unserer sündigen Natur folgt jeder Mensch automatisch dem Teufel nach. Das hat Gott selbst bereits im Alten Testament so festgelegt: "Die Seele, die sündigt, sie soll sterben" (Hesekiel 18,4)
Das wiederum hängt mit dem heiligen und vollkommenen Wesen Gottes zusammen. Jede Sünde - auch die kleinste - würde seine Heiligkeit verletzen. Wenn in ein Vakuum nur die kleinste Menge Luft geraten würde, wäre das Vakuum zerstört. Das ist bei Gott ähnlich.

Aus dieser Bindung kann man nur durch Jesus rauskommen. Jesus kam in diese Welt und hat sie überwunden. Er hat sich nicht vom Teufel in Versuchung führen lassen (siehe Matthäus Kapitel 4). Jesus sündigte nie. Er lebte ein völlig schuldloses Leben. Er war der einzige Mensch, dem das möglich war, weil er zugleich Gott war (und somit heilig und vollkommen). Er war nicht Teilhaber der Erbsünde, weil er nicht von Menschen gezeugt wurde, sondern vom Geist Gottes. Jesus wird im Neuen Testament daher auch als der "zweite bzw. letzte Adam" bezeichnet. Alle Menschen sind Nachfolger Adams. Wer sich hingegen an Jesus, den zweiten Adam, wendet, folgt nicht mehr Adam, sondern Jesus nach.

Jesus hat das Anrecht des Teufels erfüllt. Er starb, obwohl er völlig schuldlos war. Wer nun sozusagen Jesus als seinen Anwalt nimmt, dem wird die eigene Schuld vergeben. Die Sünde ist in dem Moment weggewischt. Deswegen heisst es im Neuen Testament:
"Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den in Satzungen bestehenden, der gegen uns war, und ihn auch aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte" (Kolosser 2,14).

Gott verändert sich nicht. Es bleibt so, wie er es gesagt hat: Auf Sünde folgt der Tod. Wem aber alle Sünde vergeben wurde, der steht vor Gott wieder völlig rein und sündlos da. Wer sich an Jesus wendet, ist freigesprochen. Deswegen adressiert der Apostel Paulus seine Briefe auch an die "Heiligen". Der Römerbrief z.B. ist an die "Heiligen" in Rom gerichtet (Römer 1,7).
Wer sich an Jesus wendet, ihn um Vergebung der eigenen Schuld bittet, ist ein Heiliger, eine Heilige. Fast unvorstellbar, aber für Gott ist es so. Nicht unseretwegen, sondern um Jesu willen. Sein Opfer war groß genug, deine und meine vergangenen und zukünftigen Sünden zu tragen.
Das ist der große Sinn des Todes Jesu. Der Sinn besteht darin, dass wir auf diese Weise schuldlos vor Gott da stehen. Der Teufel hat kein Anrecht mehr an uns. Einen Unschuldigen kann er nicht mehr verklagen. "Diabolos" heisst auch "Der Ankläger".
In der Offenbarung wird der Teufel als "Ankläger" bezeichnet" (Offb. 12,10).
Die Anklage gegen uns wurde durch Jesus fallen gelassen. Man muss es nur wollen. Gott legt Wert auf Freiwilligkeit. Niemand wird in den Himmel gezwungen. Wer das stellvertretende Opfer Jesu für sich im Glauben in Anspruch nimmt, dem gewährt Gott einen glatten Freispruch.



Frage: Was ist mit den verschiedenen alternativen Heilmethoden wie Akupunktur, Homöopathie, Bachblüten oder Osteopathie?

Antwort: Zu diesem Thema möchten wir Ihnen folgende Seite empfehlen:
www.achtung-lichtarbeit.de/naturheilverfahren-aus-christlicher-sicht.html


Zum Thema Pflanzenheilkunde:
Phytotherapie




Frage: Was ist von Quantenheilung nach Dr. Frank Kinslow zu halten?

Antwort: Ob nun nach Kinslow oder anderen: Die Quantenheilung ist überaus unseriös. Hier wird Wissenschaftlichkeit mit esoterischer Geistheilung vermischt. Es ist der alte esoterische Ansatz, dass der Mensch allein durch seine Gedanken und sein Bewusstsein, Dinge manifestieren kann. Diesmal nur mit wissenschaftlichem Anstrich. Dahinter steckt die Selbstvergöttlichung, die Selbstverwirklichung des Menschen. Der Einzelne schwingt sich hier zum Schöpfer seiner Realität empor, der wahre Schöpfergott spielt keine Rolle mehr.
Weitere Details sind hier zu finden:
Quantenheilung




Frage: Per Zufall kam ich auf Ihre Seite welche mich doch sehr zum Nachdenken gebracht hat! Schon ein paar Mal hinterfrage ich ernsthaft den Weg welchen ich beschritten habe und bin momentan hin- und hergerissen, da mein Leben stark davon geprägt ist.

Wir hatten uns ein neues Haus gekauft. In diesem Haus sah ich dann eine Ausbildung ausgeschrieben zu einer Dipl.Psych.Lebenstherapeutin, dies sprach mich sehr an. Ich begann diese Ausbildung und war sehr fasziniert. Der Lehrer arbeitete scheinbar klar nach der Bibel und warnte uns vor Esoterik wie Pendeln, Familienstellen, Wahrsagen etc..... gleichzeitig lernten wir aber in dieser Ausbildung eine Therapieform mit welcher wir Menschen helfen können den Weg aus Krankheiten zu finden, indem sie sich besser kennen lernen und wieder Selbstvertrauen entwickeln. In dieser Therapieform sind Nummerologie, Baumzeichnen und auch Grafologie enthalten. Zudem Farbpsychologie und Elemente von Tepperwein. Das Ganze fühlte sich für mich nicht zu abgehoben an und ich hatte ein gutes Gefühl da es ja im göttlichen Namen war und wir die Bibel auch nicht ausser Acht lassen sollten. Der Lehrer sprach aber auch von der Wiedergeburt und der Entstehung der Erde. Was mich jedoch am meisten misstrauisch machte war die Foren welche der Lehrer veranstaltete wo er auch Schamanen einlud oder Experten welche über den Mayakalender zitierten etc. An diesen nahm ich nie teil. Für mich passte es nicht zusammen dass er einerseits warnte, andererseits solche Menschen öffentlich präsentierte.

Nun ich begann mich mit Lebenshilfe selbständig zu machen. Es funktionierte auch sehr gut und die Erfolge waren sichtbar. Mir ging es immer besser und auch heute fühle ich mich soweit gut, ausser dass ich Menschen gegenüber oft sehr misstrauisch bin, manchmal habe ich auch das Gefühl dass evtl. doch etwas über mich kommt das nicht positiv ist. Ich beginne verschiedenes zu hinterfragen und mein Leben zu durchleuchten. Ich möchte jetzt den richtigen Weg gehen, das würde bedeuten, alles, auch beruflich, neu zu organisieren und mich neu zu orientieren. Dazu bin ich auch gerne bereit. Allerdings, auf der andern Seite habe ich auch oft Mühe mit dem christlich katholischen Glauben, es kann ja wohl nicht göttlich sein was in Missbrauchsfällen in der Kirche geschieht? Was ist mit diesen gläubigen Priestern geschehen? Haben Sie sich Satan zugewandt? Können Sie mir ev. hierzu Erklärungen geben weshalb innerhalb der Kirche soviel Schlechtes passiert?

Ich bin glücklich verheiratet und kenne tolle Menschen, u.a. auch Menschen welche nur noch mit Esoterik arbeiten, von ihnen habe ich mich distanziert da ihr Verhalten und oft auch die Lebensumstände nicht nur im Positiven sind. Dann kenne ich Menschen, z.B. Naturheilärzte welche mit Bioresonanz heilen, aber auch modernste Technologie einsetzen um Disharmonien im Körper sichtbar zu machen. Ich ließ von ihnen eine Zahnsanierung durchführen, entgiftete den ganzen Körper und mein Körper hat sich sehr zum Positiven gewandt. Was soll ich davon halten?

Ich bitte Sie um Hilfe, es sind so viele Fragen offen! Ich möchte mich auch keiner Freikirche anschließen oder einer sonstigen Organisation, was ich in Betracht ziehen könnte wäre evtl. einen Pfarrer aufzusuchen der mich von allem befreien könnte. Nur kenne ich keinen an den ich mich grad so vertrauensvoll wenden könnte. Ich glaube nach wie vor dass man den Glauben auch selbst von zu Hause aus pflegen kann. Davor suche ich aber Antworten auf meine Fragen....


Antwort: Es ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen, dass Sie grundsätzlich bereit sind, Ihr Leben neu zu organisieren. Diese Bereitschaft haben nicht alle Menschen. Und dabei ist das so wichtig. Für Jesus wichtig ist diese Bereitschaft zur Umkehr. Er sagt, dass wir - so wie wir sind - nicht in seine Welt kommen können. Der Weg mit Jesus erfordert eine Umkehr vom alten und eine Hinwendung zu etwas Neuem, zu Jesus. In meinem Leben hat sich das immer wieder bestätigt, seit ich diese Entscheidung 2003 getroffen habe.

Sie haben Recht, es geht nicht um eine Kirchenmitgliedschaft. Ich selbst bin vor Jahren aus der Kirche ausgetreten. Dennoch können Gemeinden nützlich sein, weil sie Rückhalt unter Gleichgesinnten bieten. Ich selbst besuche ab und zu eine evangelische Freikirche, ohne auch dort Mitglied zu sein. Das ist durchaus hilfreich. Aber auch kein Zwang.

Dass es in den Kirchen soviel schlechtes gibt, ist sicher mit einem unbiblischen Verständnis verbunden. Nirgendwo in der Bibel steht, dass der Mensch, auch nicht der Priester, ehelos leben soll, nirgends steht, dass wir Maria oder Heilige verehren sollen. Es heisst in Gottes Wort (1. Timotheus 2,5), dass es nur einen einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen gibt und das ist Jesus Christus.

Wenn Sie umkehren, bedeutet das also nicht, dass Sie zum christlich-kirchlichen Glauben umkehren sollen, sondern schlicht und einfach zu Jesus.

Esoterische Methoden können durchaus positive Effekte haben. Sie müssen sich klar darüber sein, dass der Teufel nicht dumm ist. Wenn es gar keine Effekte gäbe, würde kein Mensch diese Dinge praktizieren. Das ist Teil dieses großen Betruges der Esoterik. Am Ende möchte der Teufel nur eines: Menschen von Jesus Christus fernhalten. Da macht es ihm nichts aus, Menschen auch mal positive Ergebnisse beim Schamanismus oder dem Pendeln oder anderen Praktiken zu schenken.
Wobei ich jetzt Ihre Zahnsanierung und die Entgiftung nicht pauschal als okkult belastet bezeichnen möchte. Dazu fehlen mir einfach die Details, was genau dort gemacht wurde. Und selbst wenn - jeder Mensch, bevor er zu Jesus kommt, hat sein individuelles "Sündenpaket". Durch meine Zeit in der Esoterik hatte ich mir auch einiges aufgeladen. Aber genau dafür ist Jesus ja gekommen. Er möchte ja gerade Sünder retten, indem er selbst für uns bezahlt hat, am Kreuz. Nur annehmen muss man es, denn Gott zwingt niemanden in sein Reich, er legt Wert auf Freiwilligkeit.

Ich möchte Sie also ermutigen, diese Entscheidung zu treffen. Im Grunde geht es wie bei einer Ehe um das JA-Wort Gott gegenüber. Und Gott gibt man dieses JA-Wort, indem man Jesus als Retter annimmt. Das können Sie in einem einfachen Gebet tun. Gerne kann ich auch zu einem Pastor vermitteln. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen würde das aber sicherlich ein freikirchlicher Pastor sein. Pfarrern aus Amtskirchen fehlt oft das Verständnis, weil viele von ihnen selbst nicht an Jesus glauben. Sie haben zwar Theologie studiert, haben aber nie bewusst Jesus Christus ihr Ja-Wort gegeben. Auch ein Universitätsabschluss kann dieses Ja nicht ersetzen. (Aber es gibt zum Glück auch Ausnahmen bei den Pfarrern).

Wenn Sie ein gutes Gebet suchen: Am Ende dieses Jesusfilmes kommt eines, welches Sie sprechen können:
http://media.inspirationalfilms.com/?id=deu1106jf

Der Film selber ist auch sehr gut.




Frage: Ist Hooponopono (eine hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode) okkult?
Wie erkenne ich überhaupt, welche Methoden okkult sind?


Antwort: Hooponopono ist eine sehr zweifelhafte Methode und eindeutig okkult.

Ich schreibe Ihnen folgend mal eine kleine Liste mit Ausdrücken/Wörtern, an denen Sie sofort erkennen, wenn etwas faul ist. Die Liste ist natürlich unvollständig.

Halten Sie sich fern von Angeboten, wenn von folgenden Dingen die Rede ist:

- "Namaste" (hinduistisch, wird auch in der hiesigen Esoterik verwendet; okay wäre es wenn ein echter Inder das zu Ihnen sagt, als normaler Gruß)
- "das Göttliche in dir" (das gibt es nicht, im Gegenteil, wir sind arme Sünder, von Gott getrennt, deswegen ist Jesus ja gekommen und für uns gestorben, damit wir durch den Glauben an ihn wieder einen Zugang zu Gott haben können)
- "unsere Anteile klären" (typisch esoterisch, der Mensch macht sich so selbst zu Gott, meint selbst duch "Klärung" irgendwas bearbeiten zu können. Das ist ein Weg an Jesus vorbei)
- "inneres Kind" (auch eine esoterische Erfindung, es gibt sowas wie ein inneres Kind nicht. Gott sagt uns, dass wir eine unsterbliche Seele haben, diese Seele sind, aber das ist etwas ganz anderes als das "innere Kind".
- "Blockaden" (Menschen in der Esoterik meinen Blockaden auflösen zu müssen. Dabei geht es nur darum, wieder seinen Frieden mit Gott zu finden. Und der Weg dazu ist allein Jesus Christus.

Sie können solche Dinge schnell anhand der Bibel entlarven. Es geht letzten Endes immer darum, dass in der Esoterik geglaubt wird, man hätte die Dinge selbst in der Hand, könnte durch verschiedene Maßnahmen oder Konzepte Dinge klären oder auflösen, z.B. durch Meditation oder Energiearbeit. Nie wird gesagt, dass Jesus unser einziger Weg zur Rettung ist. Manchmal werden christliche oder biblische Ausdrücke verwendet. Sogar von Jesus ist manchmal die Rede. So entsteht dann ein spiritueller Mix. Man bastelt sich seine eigene Spiritualität zusammen, zimmert sich seinen eigenen Gott. Beschäftigt man sich dann mit Gottes Wort und sieht, was Gott wirklich sagen will, dann fallen diese ganzen esoterischen Konzepte schnell in sich zusammen. Und Jesus möchte unser ganzes Herz und keinen Mix. Als Vater oder Mutter wären Sie ebenso enttäuscht, wenn ihr Kind auch andere Personen als Eltern betrachten würde.



Frage: Ihre Texte finde ich zum Teil sehr klasse, zum Teil auch sehr einengend. Besonders ihre sehr sehr enge Eingrenzung auf Möglichkeiten auf NUR Jesus (es gibt NUR Jesus als Herrn und Erlöser als Weg zu Gott); aber was ist mit all den anderen Dingen im Leben, die nicht explizit Erlösungscharakter haben? Ich meine es gibt doch auch Dinge, die sind weltlich und "neutral", und sollte ich die nicht tun? Was sollte ich dann tun? Den ganzen Tag beten und Bibel lesen?

Stressreduktion durch meditative Techniken? Dämonisch?
Tai Chi zur Rückenstärkung? Dämonisch?

Die Bibel ist das Wort Gottes für das Heil und die Lebensführung, aber wenigstens für mich nicht die Bauanleitung für die gesamte Existenz und was in diesem "Lexikon" nicht verzeichnet ist, soll als böse gelten. Steht das so irgendwo in der Bibel? Außer dem Spruch "Füge der Lehre nichts hinzu" aus einem der Briefe? Aber was ist hinzugefügt wenn ich durch Autogenes Training besser einschlafen will? Werde ich Jesus untreu, wenn ich besser einschlafen möchte? Wenn mir Gebete bisher nichts brachten, und ich auf andere Methoden umsteige, von denen nichts in der Bibel steht, ist das dann schon dämonisch und ich gerate in Sünde? (Das letzte ist eine ehrliche Frage)

Bei vielen Punkten gebe ich ihnen völlig Recht wie bei offensichtlichen Geistkontakten (Lichtarbeit, Engelanrufung, Reiki, Geistheilung etc.) Aber bei anderen empfinde ich ihre Texte sehr krass, und was machen Leute (wie ich), die bisher mit Jesus noch nicht die Heilung und das Heil gefunden haben? Also wenn Gebet nicht hilft, heißt das wohl a) ich bin noch nicht angenommen (und wie oft muss ich dann noch darum betteln?), b) Gott will mich gar nicht heilen (na toll...), oder c) ich mache irgendwas falsch?

Ich kämpfe gerade damit, diese sehr sehr enge Einstellung zum Glauben irgendwie für meinen Glauben zu verarbeiten, und es macht mir meinen Glauben sehr madig.

Insgesamt gefällt mir die Seite, vielen Dank. Es würde mich freuen, wenn sie mir auf meine Gedanken etwas entgegnen könnten.


Antwort: Natürlich gibt es weltliche Dinge. Jesus fordert uns ja auch nicht auf, der Welt gewissermaßen zu entfliehen.
Er sagt in seinem Wort:

Johannes 17,15 "Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen."

Wir sollen als Christen also durchaus in dieser Welt leben und in ihr zurechtkommen. Es geht Gott aber darum, dass wir uns vom Herzen her nicht eins machen mit dieser Welt:


Römer 12,2 "Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, daß ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene."

2. Korinther 6,14 "Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?"

Wenn ich dazu einmal ein kleines Beispiel aus meinem eigenen Leben geben darf: Ich übe einen sehr weltlichen Beruf im EDV-Bereich aus, in der Mehrheit Männer. Da werden schonmal zotige Witze erzählt. Ich ziehe mich von diesen Kollegen nicht zurück, sondern gehe ganz normal und kollegial mit ihnen um. Nur lache ich nicht mit, wenn anzügliche Witze erzählt werden und natürlich erzähle ich auch selbst keine. Das denke ich drückt aus, worum es geht: In dieser Welt leben, sich aber nicht mit ihr solidarisieren.
Und hier dürfen wir auf die Gnade Gottes vertrauen, denn auch ein Christ kriegt das nicht immer perfekt hin.

Was meditative Techniken angeht, so steht da durchaus etwas generelles dazu in der Bibel:
Der Gott der Bibel hat Energie und Kraft. Nun sagt aber die Bibel, dass diese geistliche Kraft, dieses, Pneuma' nicht dieselbe ist wie jene des Kosmos: „Wir haben aber nicht den Geist der Welt (pneuma tou kosmou) empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist (pneuma tou theou), dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist“ (1. Korinther 2, 12).

(Siehe dazu auch dieser Text:
www.lichtarbeit.asia/ist-christliche-meditation-ein-weg-zu-gott.html)

Es wird also klar zwischen dem kosmischen Geist und dem Geist Gottes unterschieden. Es gibt beides. Und nicht beides ist gut. Der Geist des Kosmos ist dämonisch.
Techniken, die in irgendeiner Weise energetisch arbeiten, entstammen diesem kosmischen Geist. Bei Reiki, Tai Chi und Konsorten wird mit dieser Energie (Ki, Chi, Qi) gearbeitet. Es sind Techniken, die mit Gott nichts zu tun haben.
Und ja, solche Methoden anzuwenden ist eine Sünde. Denn man vertraut hier nicht Gott, sondern einer dämonischen Kraft.

Gott möchte niemanden, auch Sie nicht, damit einengen. Es ist pure Liebe, dass er uns vor solcher Sünde bewahren möchte. Ein Vater würde auch alles tun, damit sein Kind keinen Weg beschreitet, der schädigend ist. Nur irgendwann ist das Kind volljährig und kann machen, was es will. Dann kann der Vater nur hoffen, es sei denn er wollte sein Kind zu etwas zwingen. Und zwingen ist nicht die Art Gottes, er hofft, dass wir keine Wege beschreiten, die uns schädigen, doch wir tun genau das, wenn wir z.B. okkulte Praktiken praktizieren.

Vielleicht kann dies für Sie ein Wink Gottes sein, ihm zu vertrauen und sich klar zu machen, dass Gott Sie bewahren möchte.
Ich wünsche Ihnen jedenfalls, dass Sie erkennen, dass Gott nur gute Absichten mit Ihnen hat. Sein Wort, die Bibel, ist wie ein Liebesbrief, da Gott uns hier den Weg zur Erlösung aufzeigt. Auch für unser alltägliches Leben gibt es dort Hinweise. Kein Mensch kann alle Gebote Gottes vollkommen einhalten. Aber gerade deswegen hat Gott Jesus Christus ja in diese Welt gesandt. Für perfekte Menschen hätte Jesus nicht sein Leben lassen müssen. Aber wer ist schon perfekt oder vollkommen? Kein einziger Mensch. Wir können Gottes Anspruch nicht genügen: "Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist." (Matthäus 5,48)

Gott weiß das und deswegen hat er Jesus für Sie und mich am Kreuz sterben lassen, damit wir so doch noch vollkommen werden können. Denn wer Jesus annimmt und ihn um Vergebung für seine Schuld bittet, dem ist diese vergeben. Wer daher einst im Glauben an Jesus vor den Thron Gottes tritt, der steht dort als Freigesprochener. Denn ein anderer hat bereits für seine Sünden bezahlt. Das würde wohl kein Mensch machen, sein Kind für andere Menschen zu opfern. Gott hat es getan. Sehen Sie es also einmal aus dieser Perspektive. Gott möchte Sie nicht einengen. Vielmehr möchte er Sie einmal in der Ewigkeit bei sich haben. Und dafür gibt es nur diesen einen Weg: Jesus Christus. Niemand sonst hat sich für Sie geopfert.



Frage:
1. Sind Kristalle und Edelsteine grundsätzlich bedenklich? Sollte man sie auch nicht zu viel in der Wohnung haben oder tragen?

2. Was haltet ihr von Eckart Tolle (ich brauch eigentlich nicht zu fragen, denn für ihn ist Jesus auch nur ein Prophet). Seine Meditation zielt aber nur darauf ab, die Gedanken zum Stillstand zu bringen, das hörte sich bislang harmlos und klärend an. Jetzt kommt mir das allerdings auch komisch vor. Öffnet einen dasvielleicht auch nur für negative Einflüsse?

Antwort:
1) Kristalle und Edelsteine sind eine zweischneidige Sache. Wenn man sie nur hat, weil sie schön anzusehen sind, dann ist nichts dagegen einzuwenden. Es sind schließlich Teile der Schöpfung Gottes. Aber es ist eben totes Gestein. Wenn man nun glaubt, von den Kristallen würden eigene Kräfte ausgehen, ist es nicht mehr in Ordnung. 2002 haben wir in Berlin ja den "Lichtkongress" organisiert. Wir hatten damals einige sog. "Erdenhüter" ausgestellt, große Kristalle, von denen wir dachten, es wären eigene Lebewesen, die viel Kraft und Energie ausstrahlen. Heute weiß ich, dass das dummes Zeug war. Es sind tote Steine, sehr schön und von Gott geschenkt, aber eben ohne irgendwelchen spirituellen Kräfte.

Ich hatte mal eine Salzkristall-Lampe. Ich fand sie einfach schön. Es war ein Gebrauchsgegenstand. Aber mehr nicht. Wenn man die Steine so betrachtet, ist nichts dagegen einzuwenden.

Warum ist es eigentlich gegen Gott, wenn wir Steine verehren? Er sagt dazu:
"Sie tauschten den wahren Gott gegen ein Lügengespinst ein, sie haben die Geschöpfe geehrt und angebetet anstatt den Schöpfer  gepriesen sei er in Ewigkeit, Amen!" (Römer 1,25)

Es geht also darum, den Schöpfer zu ehren und nicht das Geschöpf. Es ist schließlich Gottes Schöpfung. Wenn ich ein bestimmtes Auto-Modell toll finde, bedanke ich mich ja auch nicht bei dem Auto, sondern bei dem Konstrukteur.

2.) Ja, natrürlich kennen wir Eckhart Tolle und lehnen seine Lehren rundweg ab. Er ist schwer einer bestimmten Richtung zuzuordnen, am ehesten wohl dem Buddhismus und Daoismus. Wie viele antichristlichen Denker spricht er mit keiner Silbe von Jesus Christus und der Erlösungsbedürftigkeit durch ihn. Er setzt mehr auf mystische Weisheit, denn auf die Kraft des Evangeliums. Er ist sicherlich einer der vielen falschen Propheten, vor denen die Bibel warnt.



Frage:
Was war eigentlich mit den Menschen, die vor Jesu Geburt lebten? Diese konnten doch gar nicht zum Glauben an Jesus kommen, waren diese nicht von vornherein verdammt?


Antwort:
Die Geschichte Gottes mit den Menschen ist wie ein roter Faden, der sich durch das Alte und das Neue Testament zieht. Zu Zeiten des Alten Testaments lebte Jesus Christus noch nicht als Mensch, das ist richtig.

Aber natürlich existierte er bereits an der Seite des ewigen Gottes. Vater, Sohn und Heiliger Geist waren von Anbeginn an Schöpfer des Universums und der Erde. Als der Mensch erschaffen wurde, wird in der Bibel ausdrücklich der Plural verwendet:
"Lasst uns Menschen machen in unserem Bild, uns ähnlich" (1 Mose 1,20).

Auch wird der kommende Messias im Alten Testament bereits mehrfach angekündigt. Der erste Hinweis findet sich bereits kurz nach der Schöpfungsgeschichte:
"Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen" (1 Mose 3,15).

Erst der Eine, von einer Frau Geborene, Jesus Christus (Gal 4,4), bringt der Schlange die endgültige Niederlage bei. Wer dieser Eine ist, wird hier zwar noch nicht konkret gesagt, aber ein kommender Messias wird hier bereits in Aussicht gestellt.

Jesus selbst bestätigt im Neuen Testament, dass Mose bereits von ihm geschrieben habe: "Denn wenn ihr Mose glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben." (Johannes 5,46).

Der Messias wird in vielen weiteren Stellen angekündigt. In Jesaja 53 werden sogar konkret das stellvertretende Sühneopfer Jesu, sein Leiden und Sterben prophetisch vorhergesagt:
"5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.  7 Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf wie das Lamm, das zur Schlachtung geführt wird und wie ein Schaf, das stumm ist vor seinen Scherern; und er tat seinen Mund nicht auf."

Gott ließ auch die Menschen zu Zeiten des Alten Testaments nie im Unklaren über seinen Heilsweg. Er schickte immer wieder Propheten, die seine Botschaft ins Volk trugen:
"Nachdem Gott vielfältig und auf vielerlei Weise ehemals zu den Vätern geredet hat in den Propheten, hat er am Ende dieser Tage zu uns geredet im Sohn" (Hebräer 1,1-2).

Im Wort Gottes ist ein ganzes alttestamentarisches Buch enthalten, welches beschreibt, wie eine Heidin sich Gottes Volk anschließt und dadurch großen Segen Gottes erlebt. Es ist das Buch Rut:
Rut 1,16 "Aber Rut sagte: Dringe nicht in mich, dich zu verlassen, von dir weg umzukehren! Denn wohin du gehst, dahin will auch ich gehen, und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott."

Im Geschlechtsregister Jesu wird Rut sogar namentlich erwähnt. Ihr Ehemann Boas, dem sie den Sohn Obed schenkte, ist direkter Vorfahre von Jesus Christus:
Matt. 1,2 "Ram aber zeugte Amminadab, Amminadab aber zeugte Nachschon, Nachschon aber zeugte Salmon, 5 Salmon aber zeugte Boas von der Rahab, Boas aber zeugte Obed von der Rut"

Im Buch Rut klingt auch an, dass es weniger die Volkszugehörigkeit zu Israel war, die einen Menschen vor Gott rechtfertigte, sondern die innere Haltung zu Gott. Es ging im Alten wie im Neuen Testament darum, Gott zu vertrauen, an ihn zu glauben. Darin unterscheidet sich das Alte nicht vom Neuen Testament. Abraham, der Vater des Glaubens und Vorfahre aller Völker, wurde allein aufgrund seines Glaubens vor Gott gerechtfertigt:
"Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet" (Römer 4,3).

Die Geburt Jesu war noch Jahrhunderte weit entfernt, es gab noch nicht einmal das Volk Israel, dem man sich hätte anschließen können. Es war einfach nur der Glaube, das Vertrauen in Gott, das Abraham rechtfertigte. Im Neuen Testament ist es genau das selbe, der Glaube ist es, der einen Menschen vor Gott rechtfertigt:
"Der Gerechte aber wird aus Glauben leben." (Römer 1,17).

Glaube schließt für die Menschen im Alten Testament ein, dass Gott einen Erlöser, den Messias senden wird. Wenn man so will war es im Alten Testament der Glaube an den noch kommenden Jesus und seit Gott tatsächlich in Jesus als Mensch in diese Welt kam, geht es um den Glauben an den bereits gekommenen Jesus.

Wenn es aber früher allein um den Glauben, warum musste Jesus dann überhaupt kommen?

Bei dieser Frage denken wir Menschen oft sehr eindimensional. Wir denken, das Opfer Jesu würde nur die Menschen betreffen, die nach seiner Zeit auf der Erde lebten. Aber das Opfer Jesu am Kreuz gilt für alle Menschen, selbst für die, die bereits lange gestorben waren, als Jesus in diese Welt kam. Es wird die Zeit der Auferstehung kommen. Es werden dann die Menschen zum ewigen Leben auferweckt, die Gott vertraut haben. Dabei spielt es keine Rolle, wann sie geboren wurden. Ohne das Opfer Jesu aber würde kein Mensch gerettet werden. Die Schuld der Menschen musste gesühnt werden. Um das zu erreichen, hat Gott seinen eigenen Sohn geopfert, denn wir Menschen wären nie in der Lage, uns selbst zu rechtfertigen. Im Alten Testament wurde das Opfer Jesu vorgeschattet. Damals waren es Tieropfer. Dann aber kam das wahre Lamm Gottes, dass alle Sünden hinwegnahm.

Alles zentriert sich also auf Jesus. Den Strang vom Alten zum Neuen Testament muss man sich also eher als Kreis vorstellen, mit Jesus Christus in der Mitte.

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende." (Offb. 22,13)



Frage:
Eine Freundin von mir ist noch mittendrin in der Verstrickung, hat eine Fogo-Sagrado-Ausbildung gemacht und arbeitet mit Chakren, Karma, und was es da noch alles so gibt, aufgestiegene Meister, Lichtwesen usw.
Es hat mich sehr stutzig gemacht, als sie mir weismachen wollte, Jesus sei nicht Gott, sondern ein aufgestiegener Meister. Das konnte und wollte ich nicht glauben! Aber WIE kann ich meine Freundin da herausholen? Sie wird mir doch sicher nicht glauben, wenn ich diese ganze Methoden kritisiere?


Antwort:
Ja, das habe ich früher auch geglaubt, dass Jesus nur ein aufgestiegener Meister gewesen wäre. Natürlich wusste ich das nicht, ich habe nur übernommen, was in Lichtarbeiter-Kreisen verbreitet wurde und was man dann selbst als feststehend angesehen hat.

So wird es auch bei Ihrer Freundin sein, dass sie das irgendwo gehört oder gelesen hat und es nun ungeprüft glaubt. In der Lichtarbeit weiß komischerweise niemand genaues. Die Vorstellungen werden fast wie Unterwäsche gewechselt. Mal glaubt man dieses, mal jenes. Abhängig davon, welches Eso-Buch man gerade liest oder in welchen Foren man gerade unterwegs ist.

Ich habe meine Ansichten in der Lichtarbeit etliche Male geändert. Und es gab nie ein Ende, sozusagen eine "finale" Wahrheit. Das zeigt sehr deutlich, dass Lichtarbeiter auf der Suche sind, werden aber in der Lichtarbeit nie eine abschließende Antwort finden. Diese fand ich dann in der Bibel und den Aussagen Jesu Christi. Vielleicht können Sie mit Ihrer Freundin über diese Suche sprechen, letztendlich ist es eine Suche nach Gott. Ich hoffe, Sie haben ein Verhältnis zu Ihrer Freundin, das von Ehrlichkeit gekennzeichnet ist. Wenn sie ehrlich zu Ihnen und zu sich selbst ist, wird Sie einräumen, dass sie immer noch auf der Suche ist und das, was Sie derzeit als "Wahrheit" ansieht nur eine vorübergehende Vermutung ist, eine Lebensabschnittswahrheit.

Mit Jesus hingegen ist diese Suche zu Ende. Das kann nicht nur ich, sondern so viele, die aus der Lichtarbeit ausgestiegen sind, bestätigen. Man muss nur mal das Neue Testament lesen und es fällt einem wie Schuppen von den Augen. Es ist dort ja viel von diesem falschen, täuschenden Licht die Rede, welches es eben auch gibt. Und dann lesen wir in Johannes 8,12: "Jesus spricht: "Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben". Was meinen Sie, wie ich gestaunt habe, als ich das gelesen hatte. Versuchen Sie, dies auch Ihrer Freundin klar zu machen. Je nachdem, wie sie drauf ist, häppchenweise oder auch etwas schneller. Wichtig ist, dass es ein Gespräch wird, welches ehrlich ist und bei dem man sich nicht zu schämen braucht, wenn man sich Dinge eingestehen muss. Das ist besser, als mit allem weiter zu machen.




Frage:
Ich habe soeben Ihren Artikel "Naturheilverfahren aus christlicher Sicht" gelesen. Da ich selbst Christ bin, gehe ich mit Ihren Ansichten absolut konform. Trotzdem habe ich ein paar Unklarheiten:

1. Viele Menschen lassen sich auf solche Dinge ein weil diese gerade "IN" sind und man meint dass er irgendwie jeder macht, also macht man einfach mal mit. Ich könnte mir vorstellen dass derjenige gar nicht bewusst darauf aus ist irgendwelche Energien auf sich einströmen zu lassen und gar nicht überlegt ob es sich um Okkultismus handeln könnte. In wie weit wäre so jemand gefährdet?  

2. Kann oder muss man in der Gefährlichkeit zwischen den verschiedenen Methoden unterscheiden? Ist man als jemand der fest im christlichen Glauben steht bis zu einem gewissen Grad immun?  

3. Des weiteren berufen Sie sich oft auf wissenschaftliche Belege von Heilmethoden. Die Wissenschaft bestreitet aber gleichzeitig die biblische Schöpfungsgeschichte und somit die Existenz Gottes. Ein Christ kann das unterscheiden, ein Atheist findet das widersprüchlich und sich bestätigt.

Mit Ihrer Vorgeschichte haben Sie sicherlich Ihre Erfahrung gemacht den falschen Weg zu nehmen, keine Frage. Nur frage ich mich, ob Ihre Erklärungen teilweise nicht etwas zu extrem warnen. Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber ich kann mir nicht vorstellen dass jeder sofort abrutscht wenn er das ein oder andere mal zum Yoga geht. Falls ich mich da täusche lasse ich mich gerne des besseren Belehren.



Antwort:
Vielen Dank für Ihre Anfrage.

1. Ja, so jemand ist durchaus gefährdet. Es ist wie mit der Kernenergie. Wenn Sie sich in ein radioaktiv verstrahltes Gebiet begeben, dann haben diese Strahlen eine Auswirkung auf Sie, selbst wenn Ihnen gar nicht bewusst war, dass das Gebiet verstrahlt ist. Wir müssen immer sehen, dass wir in dieser Welt zwei Kräften ausgesetzt sind, zum einen Gottes gute Pläne und sein Wirken und zum anderen Satan und seine Dämonen, die an uns zerren und uns beeinflussen wollen. Der Teufel wird Sie nicht danach fragen, ob Ihnen bewusst war, dass Sie okkultes Terrain betreten haben.

2. Sicherlich muss  man abstufen. Wer einmal auf der Kirmes bei der Wahrsagerin war ist nicht so tief verstrickt wie jemand, der regelmäßig Reiki praktiziert. Dennoch würde ich nicht davon sprechen, dass wir als Christen "immun" sind. Denn was heisst das denn? Dass wir doch ein klein wenig Okkultismus betreiben können? Gott sagt in seinem Wort: 1. Korinther 10,21 "Ihr könnt nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnt nicht am Tisch des Herrn teilnehmen und am Tisch der Dämonen."

3. Da haben Sie durchaus Recht, die Schulmedizin ist z.B. atheistisch geprägt, negiert einen Gott, sieht den Menschen auch nicht ganzheitlich. Aber zumindest finden wir dort erwiesene Wirkmechanismen vor. Man kann genau zeigen, wie und warum z.B. ein bestimmtes Medikamet wirkt. Bei okkulten Methoden fehlt das völlig. Bei der Homöopathie z.B. wird die Wirkung auf den "arzneilichen Geist" zurück geführt. Hier sollen also irgend welche geistartigen Kräfte oder Energien wirken. Aber welcher Geist? Warum berichten so viele Menschen davon, dass Sie als Nebenwirkung von geistheilerischen Methoden Stimmen hören oder andere Phänomene auftreten? Weil hier in der Tat geistartige Kräfte am Wirken sind. Nur sind die nicht immer gut, man öffnet also Türen bei denen man nicht weiß, was dahinter ist.

Zum Thema Yoga, siehe 1. Es muss in der Tat nicht sein, dass jemand gleich abrutscht, der zum Yoga geht. Aber es ist kann wie eine Einstiegsdroge sein. Es ist einfach komisch, dass bei vielen Yogakursen, z.B. beim großen Anbieter "YogaVidya" vorab Mantren gesungen werden und Anrufungen hinduistischer Götzen stattfinden. Meinen Sie, dass es keine Menschen gibt, die durch sowas langsam in einen Strudel geraten können? Die meisten esoterischen Karrieren haben ganz klein und langsam angefangen. Ich kenne keinen Esoteriker, der gleich von Anfang an voll mit dabei war. Auch zum Alkoholiker wird man schleichend. Keiner fängt gleich mit einer Flasche Schnaps am Tag an.




wird fortgesetzt


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